Litha = Sommer.Sonnenwende

Die Sommersonnenwende findet am 21. Juni statt – oder in der Nacht davor.

An dieser Stelle möchte ich auch gleich noch an den 24. Juni erinnern – das ist Johannes – und der Tag, an dem das Johanniskraut geerntet werden sollte, um zu Ölen und Salben verarbeitet zu werden – oder auch einfach nur getrocknet um im Winter als Tee verwendet zu werden, der etwaige Depressionen vertreibt.

Erklärung der Geschichte © Cesarel, 2008

Das 6. Fest im Jahreskreis ist Litha, die Sommersonnenwende, die um den 21. Juni herum stattfindet. Es ist der längste Tag, der Sonnengott ist auf dem Höhepunkt seiner Macht. Nach diesem Tag nimmt seine Kraft immer weiter ab.

Auch die Natur ist jetzt voller Leben, auf den Feldern wächst das ausgesäte Getreide heran, viele Heilkräuter stehen jetzt in voller Blüte und werden in der Zeit von Litha geerntet. Die Menschen der früheren Zeit feierten am Abend vor diesem Tag den Sonnengott und brachten ihm zu Ehren Opfer dar.

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Yule = Winter-Sonnenwende

Am 21. Dezember feiern wir die Wintersonnenwende – es ist dies die längste Nacht des Jahres – und birgt in sich die Hoffnung auf einen Neubeginn

Erklärung der Geschichte © Cesarel, 2008

Das 2. Fest im Jahreskreis ist Jul, das Mittwinterfest. Die Wintersonnenwende ist meistens am 21. Dezember, kann sich aber auch schon mal um einen Tag verschieben. Vor der Kalenderreform war das Datum der Wintersonnenwende übrigens am 24. Dezember.

Dieses Fest ist eines der sogenannten Hochfeste, da hier des wiederkehrenden Lichtes gedacht wird. Für die Menschen der früheren Zeit war es nämlich sehr ungewiß, ob die Sonne wieder an Kraft gewinnen und es erneut Frühling werden würde.

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