verkaufen

Na dann – Zeit, alte Glaubenssätze endgültig über Bord zu werfen – oder einen Weg zu finden, sie nachhaltig zu umschiffen 🙂

Ich bin keine Verkäuferin

Wars noch nie
und wirds auch nicht werden

Warum?

Gibt unterschiedliche Gründe – die meisten davon wurzeln in der Erziehung und in Aussagen, die sich ganz tief eingeprägt haben, wie zB

  • Man darf nur durch schwere Arbeit Geld verdienen
  • Leicht verdientes Geld hat einen Hacken
  • Broterwerb macht nie Spaß

die Liste ist beliebig fort zu führen, wird einige hier geben, denen noch andere übernommene Glaubenssätze dazu einfallen – würd mich freuen, in Kommentaren noch einige zu lesen 😉

Ok – ich hab jahrelang – mit unterschiedlichsten Mitteln – versucht, von diesen Glaubenssätzen los zu kommen – aber – sie sind sehr nachhaltig und tief in mir verankert ;-(

Daran sind in meinem Leben auch bisher 3 Versuche gescheitert, mit Direktvertrieb ins Geschäft ein zu steigen. Doch wie heisst es so schön – aller guten Dinge sind 3 – ich sag – aller weniger guten Dinge sind 3 – und wenn ichs dann begriffen hab, wirds beim 4. Mal perfekt.

Gilt jetzt übrigens nicht nur für Direktvertrieb – für mich – sondern auch für Partnerschaften. Nein, ich will nicht mehr heiraten – aber ich hab 3 Ehen hinter mich gebracht – dann hab ich endlich kapiert, Ehe ist nicht die für mich geeignetste Lebensform – und kann ganz gut auch ohne deklarierte und irgendwie anerkannte Partnerschaft leben.

Aus dem resultierend hab ich mir auch die Thematik mit dem „verkaufen“ nochmals genauer angeschaut. Also – wenn ichs nicht schaffe, die Glaubenssätze so weit auf zu lösen, dass ich doch noch die perfekte Verkäuferin werde – wie kann ich trotzdem zu Geld kommen, ohne mich übermässig viel anstrengen zu müssen?

Und Günter hat mir vorgestern das Stichwort geliefert und dadurch (m)einen Knoten gelöst – wir hatten TeamBesprechung vom neuen KaffeeGeschäft, in welches ich eingestiegen war – und das ist ein sogenanntes DualSystem – d.h. es braucht immer 2 Personen, die angeworben werden, damit auch selbst wieder Geld verdient werden kann.

Das Team hängt dann jeden weiteren Angeworbenen in dieses „starke TeamBein“ – und jede.r Einzelne baut sich dnan ihr/sein eigenes Bein auf. Ich möcht jetzt nicht wirklich ins Detail gehen, sondern mir gehts hier nur darum, dass ich euch meinen Weg zeige, wie ich meine tief verankerten Glaubenssätze ausgetrickst habe – vielleicht ist es ja auch für andere ein gangbarer Weg.

Also – das Bein, dessen „oberster“ jetzt Günter ist, um dessen Mitglieder kümmert er sich – u.a. auch um Trixi, die dann wieder „über mir“ ist – und berät und betreut sie – um die Mitglieder, die dann von „meinem anderen Bein“ weiter gehen MUSS ich mich kümmern. Nein, hat er so nicht gesagt, aber ich habs für mich so umformuliert, weil die Sache auf einmal ganz anders ausschaut.

Es geht – für mich – jetzt nicht mehr darum, dass ich Geld verdienen muss und darf und kann – sondern ich kann mein Hauptaugenmerk darauf richten, wie ich andere Menschen in ihrer EntWicklung unterstützen kann – wie ich ihnen die Grundlagen schaffen kann, dass sie erfolg-&-reich werden können.

Und da bin ich wieder dort, wo ich mich wohl fühle – und warum ich auch wieder als AMS-Trainerin einsteige – und warum ich so viel und so oft auch über persönliche Dinge im Netz schreibe – weil ich selbst schon enorm viel erlebt und gelernt habe – und einiges davon auch an andere weitergeben möchte.

Klar passen meine Erfahrungen und Erkenntnisse nicht für den gesamten Rest der Menschheit – aber es gibt sicher die Eine oder den Anderen, die sich bissale was aus dem rausnehmen können, was ich zu geben habe – und dafür lohnt es sich, auch über irgendwelche Schatten zu springen – was ich jetzt zB in Bezug auf „verkaufen“ nicht mehr brauche.

Ich verkaufe nichts.

Ich berate die Mitglieder meines Teams, wie sie effizient und schnell den finanziellen Erfolg erreichen können, den sie sich wünschen – und vielleicht sogar noch nicht mal zu erträumen wagten – den sie sich jetzt überhaupt noch nicht zu gestehen – und das mit einem System, wo ich zwangsläufig dann auch mit verdiene – grenz.genial.

Warum grad „verkaufen“? Weils eben schon immer (m)ein Thema war – und ich fands heuer eben wieder mal witzig, weil ich das Gefühl hatte, mich dem jetzt endgütlig auch nachhaltig stellen zu sollen.

Das erste war ein Job im Vertriebsinnendienst, wo ich mich freudig bewarb, weil ich dachte, das ist eben administrative Büroarbeit – denkste – es war ein Keilerjob – noch dazu am Telefon – ich hätte ganzen Tag potentielle Kunden anrufen und keilen müssen *grusel*

Dann erfuhr ich von Bildungsberatern, die gesucht wurden – ich bewwarb mich, stellte mich vor – inwiefern sollte ich da beraten? Genau – ich hätte Kurse verkaufen sollen – naja, ist jetzt weniger Keilerjob wie telefonische Kaltakquise – aber in meiner Welt auch nicht wirklich viel was anderes.

Und dann gabs da noch nen Trainerjob, wo ich auch an den Folgeschäften beteiligt wäre – da hinterfragte ich dann, warum dieses Thema heuer wieder so nachhaltig immer und immer wieder an mich heran getragen wird – eh schon wissen – aller (weniger) guten Dinge sind 3 – das 4. Mal funktionierts 😉

Als Trixi mir ihr Geschäft vorstellte, wars sozusagen eine „ghmate Wiesn“ – weil ich eben schon „weichgeklopft“ war durch die vorhergehenden „Angebote“ – und vorgesern eben ist auch mein AntiVerkaufsKnopf „aufgegangen“ – und hat mir das endlich auch verinnerlichen lassen, was mir bisher alle versucht hatten, klar zu machen:

Ich verkaufe nichts – ich berate meine Kunden.

Nein, tu ich nicht – jetzt nicht mehr – ich berate nicht meine „Kunden“ – sondern ich unterstüzte (coache und trainiere und bereite ihnen die benötigten Grundlagen vor und auf) meine Kolleginnen und Kollegen – die anderen aus meinem Team – und das ist ein Zustand, mit dem ich mich sehr wohl fühle.

Resumée – es kommt immer auf die Betrachtungsweise an 😉

Und ich – für mich – darf Pinguin bleiben und muss keine Giraffe werden wollen.

Oder auch – jeder/jedem ihr/sein Element:

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