Umsicht

Weils grad mal wieder Thema war, möcht ich n paar Worte dazu sagen. Es geht in der Human Design Matrix um das Tor 33 – das ist bei der Kehle oben – das ist die Umsicht, die bei mir bewirkt, dass ich, trotzdem ich ein personelles Profil bin, dass eigentlich sehr egoistisch durch die Gegend latschen sollte – mich trotzdem darum kümmere, dass es anderen dabei auch gut geht.

Also jetzt mal so in groben Zügen ausgedrückt. Ich möche zwei Beispiele dazu geben – und auch, wie ich es zwischenzeitlich gelernt hab, dass ich mir selbst dadurch nicht mehr all zu viel Stress mache.

Erstes Beispiel – grad eben in facebook passiert – wir haben ja morgen unseren Tag der offenen Tür – und ich hab grad flächendeckend verkündet, dass die Besucher bitte nicht bis zum Haus nach hinten fahren, sondern weiter vorne parken mögen – vor allem jene, welche sptäer kommen und/oder früher gehen wollen – weil wir am Umkehrplatz vorm Haus Aktion machen werden.

Es ist mir bewusst, dass einige trotzdem bis vors Haus fahren werden, weil esihnen einfach egal ist, ws ich schreibe – oder weil sie zu plont sind, um es zu verstehen. Ja – gibts – gibt auch immer welche, die bewusst in eine Sackgasse fahren und sich letztendlich wundern, wenn die irgendwann mal aus ist – und dann ev. sogar bei mir anäuten und fragen, warums da nicht mehr weiter geht – naja – weil Sackgassen die Eigenschaft haben, dass man letztendlich dann nicht im A…. ist, sondern im Sack – zu – Ende.

Ok – früher => wenn morgen wer nach inten fährt hätte ich mir dadurch Stress gemacht, wie wir das ganze handhaben können – jetzt => ich weise drauf hin, dass sie nicht umdrehen können – und bitte vorne parken sollen – und wenns wer nicht schnallt, dann soll sie/er schauen, wie sie/er die 100 m verkehrt wieder zurück schiebt.

Anderes Beispiel – wodurch ichs eigentlich auch „gelernt“ habe, dass ich für mich selbst auch Umsicht hegen sollte – und nicht immer für die anderen.

Vorigen Herbst rief ein Mann und und meinte, er hätte gern eins meiner Bücher und er käme aber zu Fuß über 10 km übern Berg rüber – ich meinte – er solle bitte vorher anrufen, damit er weiß, dass ich zu Hause bin – oder wir uns eben ne Zeit ausmachen.

Einige Zeit später lieg ich um 17 Uhr in der Badewanne – ich war verkühlt, stressig, wollte mich entspannen – ruft mein nachbar an und meint, vorm Haus stehe ein Mann, der vergessen habe, an zu rufen – und der ein Buch wolle. Damals hatte ichs noch nicht gelernt – ich meinte, er solle sich ein paar minuten gedulden – duschte mich ab – trocknete mich ab – lies ihn rein – und verkühlte mich noch mehr – mit den nassen Haaren.

Der selbe Mann uft vor Weihnachten an, wünscht mir schöne Feiertage und fragt, wann wir unser nächstes Ritual haben, er würde gern mal dabei sein. Ok – er kommt – 3 Stunden nachdem wir das Ritual gemacht haben – und bleibt, auch nachdem die letzten Gäste gefahren waren – wohlgemerkt – er hat kein Auto – war zu Fuß da.

Die Mädels gingen um 1 Uhr früh – er sass um 2 noch immer da – meine Umsicht überlegte, ob ich ihm anbieten solle, ihn heim zu fahren – wobei – andererseits hätte er ja auch wen fragen können, der sowieso mitn Auto da war – in mir stritt meine Umsicht mit dem, dass er mir von Minute zu Minute mehr aufn Keks ging.

Als er dann kurz nach 2 fragte, ob ich jetzt noch nen Zweigelt für ihn hätte – meinte ich nur mehr cool und nüchtern und trocken – ich hab noch genug – aber ich mach sicher keinen mehr auf, weil er hat noch einen weiten Fußweg nach Hause – das war der Punkt, als es mir so richtig bewusst wurde, was meine Umsicht dauernd mit mir gemacht hatte früher – ich geb mir solche Leute stundenlang – statt dass ich ihn um 1 rausgeschmissen hätte, als eben die letzten anderen Gäste gingen.

Aber ich hab jetzt eben auch für mich meine Lösung des Dileammas finen müssen – ok – ich hatte zu ihm damals gesagt, er solle vorher anrufen – als er dann vor der Tür sand, hätte ich einfach in der Badewanne liegen bleiben sollen – er wars auch gar nicht wert, seinetwegen auch nur irgendwas zu riskieren.

Ok – was passiert morgen, wenn wer nach hinten fährt?

Sie/er wird die ganze Länge verkehrt zurück schieben – und es wird mir schlichtweg egal sein, wie es ihr/ihm dabei geht – und vor allem eins – ich stress mich jetzt nicht bis mogen, was ich noch alles tun könnte, damit neimand nach hinten fäht – es wird vorne ein Schild mit einem „P“ geben – und wer auch das ignoriert, ist selbst schuld, wenn sie/er ein Problem damit bekommt.

Ich geb jetzt meine Umsicht nicht auf – aber ich schränke sie nachhaltig ein – und je besser mir das gelingt, desto leichter wird auch mein Leben – weil ich mir selbst immer seltener selbst unötigen Stress mache 🙂

Achja, könnte jetzt durchaus sein, dass manche, die das lesen, auch gar nicht auf die Idee kämen, sich derartige Gedanken zu machen – ich könnt mir vorstellen, dass ihr nicht das Tor 33 von der Human Design Matrix definiert habt 😉

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Eine Antwort to “Umsicht”

  1. Libellchen Says:

    Ich kann dazu nur sagen, ganz lustig wird die Umsicht mit einer offenen Wurzel 😉 Weil dann denkst nicht nur an solche Sachen sondern machst dir auch noch nachhaltig Druck dadurch. Und wennst dann auf Leute prallst die weder das eine, noch das andere haben, kanns dann schon mal dazu kommen, dass ich dezent auszuck. Wobei. Nein, heute nicht mehr! Libellchen gehören nämlich zur lernfähigen Rasse *rofl*
    Ach für alle die sich angesprochen fühlen, oder neugierig geworden sind, dann bis morgen. Aber bitte beim Parktaferl stehen bleiben, weil sonst heisst es zurück schieben. Morgen wird nämlich auf die Umsicht gepfiffen 😉


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