ZusammenArbeit

Mir ist vor Kurzem erst so richtig bewusst geworden, was ZusammenArbeit bedeuten kann – und wie es sich anfühlt 😉 Ich hab immer wieder mal in Teams gearbeitet – bin auch lt. der Human Design Matrix eher als TeamMensch zu sehen denn als Einzelkämpfer – aber was passieren kann, wenns wirklich passt, das darf ich erst jetzt so richtig geniessen.

Ich hab hier ja schon mehrfach von unserem „funktionalen Penta“ im Vorstand des Vereins berichtet – und mehr noch auf meinen Seiten über die Human Design Matrix – aber irgendwie hab ich grad das Gefühl, dass dieses Feeling auch ausstrahlt auf andere Bereiche meines Lebens.

Also einerseits brauchen wir gar nicht alle vom funktionalen Penta, um uns dem Fluss der kreativen WeiterEntWicklung hin zu geben und neue Ideen zu kreieren – und auch in die Tat um zusetzen – und andererseits „funktioniert“ dieses gegenseitige Unterstützen und Bereichern auch mit Menschen, wo es bis vor Kurzem nicht auf diese grenz.geniale Art und Weise funktioniert hat.

Vielleicht hab auch einfach ich mich nachhaltig ver.ändert – keine Ahnung – eigentlich ist es nicht nur gleich.gültig, sondern schichtweg egal, warum es so „phantastisch läuft“ – ich freue mich voll drüber und habe vor, es noch lange zu geniessen.

Irgendwie isses auch gar nicht so einfach, das zu beschreiben, was ich eigentlich ausdrücken möchte – weils einfach etwas ist, was ich in der Form vorher nicht kennen lernen durfte.

In den letzten Jahr(zehnt)en war es immer so, dass mir wichtig war, Win-Win-Situationen zu er.schaffen – also auch immer auf die anderen Beteiligten Rücksicht zu nehmen – und manchmal sogar auf die anderen mehr als auf mich selbst.

Und seit es eigentlich irgendwie „egal“ ist – seit ich irgendwann sozusagen „den Hut drauf geschmissen“ hab – speziell auch hier mit dem Verein – seitdem hat es eine Eigendynamik entwickelt, die einfach grenz.genial ist.

Ich kanns nicht besser beschreiben – seit ich mich nicht mehr bemühe, so zu funktionieren, wie ich glaube, dass es die anderen gerne hätten, seither kann ich immer mehr ich selbst sein – und es wird von meinem jeweiligen Gegenüber auch akzeptiert – und sogar geschätzt.

Akuell hab ich grad ne Situation, wo ich mich irgendwie weigere, zu akzeptieren, dass man „das System“ eben be.nutzen muss, um irgendwie über die Runden zu kommen – das widerstrebt mir ganz gewaltig. Und vor Kurzem hat mir meine Tochter am Telefon „die“ Lösung meines Dilemmas genannt.

Interessanterweise fallen mir beim Schreiben grad einige Situationen ein, wo mir andere Frauen das schon länger gesagt hatten – aber ich hatte es einfach nicht verstanden, wie es gemeint war – und jetzt hab ichs hoffentlich endlich behirnt 😉

Ich erinnere mich an ein Seminar vor eineinhalb Jahren, wo mir eine Trainerin, die mich nicht kannte vorher – binnen kürzester Zeit sagte „zeig dich“ – und ich hab als Gegenargument vorgebracht, dass ich doch eh so viele Dinge mache – und auch im Bereich Social Media jetzt nicht unbedingt die graue Maus bin.

Und seit einiger Zeit schreibt es mir eine liebe Bekannte auf facebook dauernd, dass ich mich einfach so zeigen soll, wie ich bin. Aber ich habs trotzdem nicht verstanden – ja – bis vor grad eben, als meine Tochter meinte – „Vielleicht sollst ja aus der aktuellen Situation gar nicht lernen, dich noch mehr zu verbiegen – oder das System an deine Bedürfnisse an zu passen – sondern wirklich mal zu dem stehen, wie du dich fühlst.“

Momentan konnt ich noch immer nichts damit anfangen – bis der entscheidende Satz kommt – du musst nicht immer „die Nette“ sein und funktionieren – grad dann nicht, wenn dir was ganz gewaltig gegen den Strich geht – steh einfach dazu, dass du manche Dinge sch….e findest – und es wird möglicherweise ganz anders als jetzt befürchtet.

Ich finde, das hat was – und interessanterweise grummelt da auch mein Bauchgefühl – oder sogar alle, die anspringen können – ganz besonders zustimmend. Zwischenzeitlich hab ichs zwar im privaten Kontext schon gelernt, meine Meinung zu sagen und meine Bedürfnisse zu äussern – aber im beruflichen „funktioniere“ ich halt noch immer.

Mal sehen, was sich ver.ändert, wenn ich nicht mehr bereit bin, mich dem System an zu passen – oder das System für meine Zwecke zu nutzen – sondern einfach nur ich selbst bin – und bleibe.

Was das mit Zusammenarbeit zu tun hat?

Naja, einerseits wäre ich vor einem Jahr nicht auf die Idee gekommen, mit meiner Tochter derartiges zu besprechen – aber seit wir im Vorstand des Vereins zusammen agieren, sind auch solche Themen einfach selbstverständlich – und es war für mich heut auch keine Frage, dass mein erster Weg in Wien zu unserem „Dritten im Bunde“ führte, wo schon die ersten ver.ändernden Gedanken entstanden.

Es ist einfach ein fliessen – und jede.r unterstützt den/die andere, wenn es irgendwo grad mal irgendwelche Troubles gibt – das war vor einem Jahr noch nicht selbstvertändlich – und wird von Tag zu Tag einfach immer stimmiger und auch immer intensiver.

Es gibt auch zwei andere Menschen in meinem Leben, die jetzt mit dem Verein und unserem „funktionalen Penta“ (gemäß der Human Design Matrix) überhaupt nichts zu tun haben – und wo ich trotzdem immer wieder anerkennende Worte bekomme – und Lob über meine Arbeit – in zwei ganz unterschiedlichen Bereichen – und das tut mir persönlich unendlich gut – und beflügelt mich auch immer wieder aufs Neue.

Vielleicht hätte ich es fürher auch gar nicht zulassen können, ich hab Lob und Anerkennung eigentlich immer irgendwie abgeschwächt und kleiner gemacht, als es war. Und jetzt kann ichs nicht nur annehmen, sondern auch geniessen – und es kommt immer mehr – und es ist einfach super – wie eine wohlig warme Flaushedecke, die immer flauschiger und kuscheliger wird – ganz von allein.

Danke, dass es euch gib.

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