gleich und gleich gesellt sich gerne

….. und beeinflusst sich auch immer mehr in die entsprechende Richtung.

Hm – wo beginne ich jetzt – da waren irgendwann AMS-Maßnahmen, in denen ich unterrichtet hatte – und dann auch eine, wo ich für 9 Monate die Leitung hatte – umgeben von mehr oder weniger frustrierten LangzeitArbeitslosen – war für mich so lange wichtig, bis ich nachdachte, warum ich mir das gebe – und drauf kam, damit ich nicht dort hin schauen musste – wo ich genau so eine Person als etwas anderes hab sehen wollen.

Als er dann auch offiziell arbeitslos war – weil ich ihn dazu zwang – war diese Beziehung dann allerdings auch nicht mehr wichtig. Doch die Nachwehen sind noch spürbar – also von wegen Arbeitslosigkeit – weil jetzt bin ichs selbst – nicht nur arbeitslos, sondern ich beziehe Notstand.

Ab sofort kann ich also auch wirklich mitreden, wie es ist, wenn man da „dazu gehört“ – naja, ich finds jetzt nicht wirklich so tragisch, wie „ers“ damals dargestellt hatte – wobeis eben vielleicht auch wieder auf die persönliche Einstellung drauf ankommt.

Aber stimmt schon, wenn man sich dann zu viel in „den Kreisen“ – und zwar welchen auch immer – verliert, die sich gegenseitig noch weiter runter ziehen – und sich selbst und die Umwelt fertig machen – dann geht die Spirale immer weiter nach unten – wird der Treibsand schon sehr fordernd – und es wird immer schwieriger, da wieder zum „um sich schlagen“ auf zu hören – und sich wieder nach oben treiben zu lassen.

Allerdings ist es möglich – einerseits dadurch, wenn man sich bewusst macht, dass zB Arbeitslosigkeit jetzt keine Krankheit ist, die man mit Medikamenten – oder psychologischen Tricks – bekämpfen kann – und andererseits, wenn man die Hoffnung nicht aufgibt.

Ich erlebs grad an mir selbst – es ist natürlich immens wichtig, mit welchen Menschen man seine Zeit verbringt – wenn ich mich mit gefrusteten Hausfrauen und Müttern zusammen rotte, sollte ich mich nicht wundern, wenn ich permanent Troubles in der Familie habe.

Und ich ziehe immer jene Menschen an, welche dem entsprechen, worauf ich grade meine Aufmerksamkeit richte – und das kann sich von einer Sekunde zur anderen ver.ändern – das ist etwas, was mich grad extrem fasziniert – dass ich, je nachdem, in welchem umfeld ich mich bewege – total unerschiedliche Emotionen auslebe.

Wobei das bei mir schon klar ist – und auch deutlich spürbar wie für in etwa die Hälfte der Menschheit – ich hab – gemäß der Human Design Matrix – ein offenes Emotionalzentrum, d.h. ich werde eben von den Emotionen meiner Umwelt „getriggert“ – wenn ich mich mit gefrusteten Menschen einlasse, springt über kurz oder lang dieser Frust auch auf mich über.

Und wenn ich mich mit kreativen und lebensfrohen und lebensbejahenden Menschen umgebe, fühle ich mich auch gleich viel leichter und lockerer – in jeglicher Hinsicht.

Bei mir trifft es jetzt nicht nur auf Emotionen zu – sondern auch auf das Denken und Verstehen – auch da bin ich offen – und nehme meine Umwelt verstärkt wahr – d.h. wenn wer nur um Probleme grübelt, verfalle ich auch leichter in diesen Teufelskreis, als wenn wer eben Spaß am Leben hat – und jede neue Situation als neue Herausforderung sieht.

Mein persönliches Resumée – je mehr ich mit Menschen zusammen bin, die ihr Leben so leben, wie ich es gerne hätte, desto weniger muss ich selbst dazu beitragen, dass es wirklich auch so werden kann 🙂

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