der Fluss des Lebens

Irgendwie hatte ich schon mehrfach gedacht gehabt, dass ichs jetzt endlich begriffen habe, was es bedeuten kann, sich dem Fluss des Lebens hin zu geben – und immer wieder bin ich überrascht, dass es noch weitere Steigerungsstufen geben kann – und es gibt sie immer wieder 🙂

Ich weiß jetzt natürlich nicht, wie es sich für andere Menschen anfühlt – ich be.schreibe mal wieder das, was ich in den letzten Jahren so erlebt habe – und jetzt wieder in einer noch intensiveren und freud.volleren Form erleben darf.

Begonnen hatte mein Lernen in Bezug auf „Fluss des Lebens“ schon vor einigen Jahrzehnten, als ich begonnen hatte, mich mit der Kraft des Unbewussten auseinander zu setzen – und auf einmal Dinge möglich wurden, die ich mir zuvor nicht mal erträumen hätte gewagt.

Leider „schlief“ mein Interesse an (m)einer bewussten Realitätsgestaltung wieder ein – und brauchte fast ein Jahrzehnt, bis es durch meine Suggestopädie.Ausbildung wieder geweckt wurde.

Es gab unterschiedliche Methoden und Techniken, die ich erlernte und anwendete – ich verschlang zahlreiche Bücher – schrieb selbst seitenweise und Bücher über den „bewussten Umgang mit dem UnBewussten“ – und letztendlich war alles irgendwie nur die Vorstufe zur jeweils nächsten Erfahrungsebene.

Letztendlich ist es jetzt so – also der aktuelle Stand des Irrtums 😉 – je weniger ich „will“, desto mehr „bekomme“ ich – mit je weniger Hintergedanken ich etwas „tue“ – desto mehr kommt zurück – und je mehr ich mich wirklich auf die Thematiken meines Lebens konzentriere, die sich für mich absolut stimmig anfühlen, desto leichter wird alles.

Ich bin noch lange nicht „perfekt“ – aber der Weg wird schon ziemlich breit und eben – die Steine springen teilweise von selbst zur Seite – oder sie entpuppen sich als etwas Hilfreiches, was ich zum Bau der nächsten Stufe verwenden kann.

Konkret jetzt in beruflicher Hinsicht war über Jahrzehnte hinweg meine „Sorge“ – jaja – selbsterfüllende Prophezeihung – je mehr frau sich sorgt, desto mehr Gründe dafür werden ihr „geliefert“ 😉 – also meine „Sorge“ war, dass ich eine gewisse finanzielle Sicherheit brauche, um eben mein ÜberLeben sicherstellen zu können.

Hm – klingt ja sehr logisch und vernünftig – war aber – jetzt rückblickend betrachtet – aus meiner persönlichen und individuellen Sicht gesehen – eigentlich kontraproduktiv. Weil dadurch, dass ich immer und immer wieder „ums ÜberLeben kämpfte“, wurde der Kampf immer heftiger und wilder – wurde es immer schwieriger, wirklich erfolgreich die Dinge zu tun, die mir wirklich Spaß machten.

Vor 2,5 Jahren hatte ich meine letzte Scheidung – danach wars zwar kurzfristig irgendwie „leichter“ – aber letztendlich sackte ich wieder in den Strudel des „Überleben müssen“. Ich fand nen unselbständigen Job – bemühte mich dort nach besten Wissen und Gewissen, wieder Fuß zu fassen – aber irgendwie war auch das von Beginn an zum Scheitern verurteilt.

Und die Kündigung bescherte mir dann das absolute Aus – bzw. bereitete mir die Basis für einen kompletten Neubeginn – weil ich dadurch gezwungen war, alle meine Gewerbescheine zurück zu legen – den Verlag, den ich bei der Scheidung übernommen hatte – zu eliminieren – was ich „frei.willig“ nie getan hätte, weils mir um die Bücher leid gewesen wäre, die hier noch lagen.

Aber da ich „gezwungen“ war, es zu tun – wars letztendlich dann ganz einfach und locker. Ich werde sicher wieder Bücher schreiben und veröffentlichen – aber nicht mehr mit dem Zwang, dies in (m)einem „richtigen“ Verlag zu tun.

Und dann gabs da einige Verpflichtungen aus EDV-Sicht, die ich eingegangen war – und die mir eigentlich keinen wirklichen Spaß mehr machten, weil sie nicht (mehr) kreativ waren und mich nicht mehr forderten – es waren so 08/15-Geschichten, die ich halt machte, wie ich auch jeden anderen Job machen würde, wenn mich denn einer anspringen würde.

Witzigerweise „verlor“ ich auch die fast alle – also zumindest die, wo das Preis/Leistungs-Verhältnis von Beginn an nicht passte, weil ich damals eben auch „Feundschaftspreise“ vereinbarte – oder auch nicht wirklich alles verrechnete, was so zwischendurch anfiel.

Und es waren durchwegs Seiten oder Blogs, wo die Auftraggeber eigentlich nicht wirklich dahinter standen – wo sie eben mal nen Blog wollten, damit sie auch was im Netz stehen haben – aber es ihnen eigentlich nicht wirklich wichtig war, ob es jetzt eine Seite im Netz gibt oder nicht.

Da setzt jetzt auch mein „nicht.verkaufen.können.und.wollen“ an, wenn ich merke, dass wer was nicht unbedingt will, warum sollte ich ihr/ihm dann noch was Besseres und Teureres einreden? Und genau daran wars in allen drei Fällen, an die ich grad denke – letztendlich gescheitert.

Da war die gute Bekannte, der ich vor Jahren schon mal ne HomePage gemacht hatte, dann kam die Nichte und übernahm das  – ok – als die nicht  mehr wollte, war dann ich wieder gut genug – und als dann ein Kunde mit tollen und teuren Vorschlägen kam, wurde ich wieder abserviert und er bekam den Aufrag.

Das zweite war unsere Gemeinde, wo wir seit Wochen drüber sprachen, dass die die Seiten neu haben möchten – und irgendwie aber nie alle drei Personen gleichzeitig konnten, die sich für eine Neuorganisation zusammen setzen hätten sollen. Naja, letztendlich kam dann ein formloses Mail – es macht uns wer anderer die Seiten neu – schick uns die Zugangsdaten.

Irgendwie war ich verdutzt, aber was solls – sie werden wissen, was sie tun – und zwischenzeitlich hat sich auch raus gestellt, dass mein Nachfolger für etwas, was nie fertig wurde – das Fünffache dessen in Rechnung stellte, was ich ihnen im ganzen Jahr gekostet hatte – bleibt mir also zumindest die Schadenfreude 🙂

Und das dritte war jetzt am Faschingdienstag ein lieber Bekannter – bis dahin hätte ich ihn doch echt als „Freund“ bezeichnet, der mich wieder mal anrief – und mir dann während des Gespräches auch mitteilte, dass er jetzt nicht nur jemand anderen mit einer professionellen HomePage beauftragt hat, sondern jetzt auch ne Therapeutin für seine persönliche Themen hätte.

Wobei der war dann noch lustig, weil er nach dieser Eröffnung dann noch nen Flyer schickte, den ich ihm bitte in den Blog stellen solle – wo ich damals übrigens eine Aktion hatte und die Kleinigkeiten zum Ändern jetzt zwischendurch kostenlos machte.

Für mich ist jetzt klar – ich betreue gerne Seiten – auch noch immer zu Freundschaftspreisen – wenn irgendwas sonst auch noch zurück kommt – und sei es nur ab und zu ein kleines Lob, weil die Auftraggeber mit dem zufrieden sind, was ich mache.

Andererseits hab ichs in der Zwischenzeit aber auch gelernt, dass Freundschaft alleine zu wenig ist, damit meine „Freunde“ auch dann an mich denken, wen sie „was gscheites“ wollen – wobeis im letzten Fall jetzt auch spannend ist, dass er zwar meine professionelle Einschätzung seiner neuen professionellen HomePage möchte, aber den Auftrag hat er trotzdem wen anderen gegeben.

Wurscht – war nie meins – wirds in Zukunft auch nicht mehr sein – WebDesign in der bisherigen Form stirbt – ich werde mich in Zukunft vermehrt und verstärkt auf Social Media konzentrieren – schon in Zusammenhang mit Blogs – aber eher contentmässig – also mehr Wert auf die Inhalte legen, denn auf das Aussehen.

Von der WebDesignerin zur OnlineJournalistin, die halt auch das rundherum selbst zusammenstricken kann – aber Hauptaugenmerk ist Kommunikation – und auch die Verbindung der unterschiedlichsten sozialen Netzwerke – und die optimale Nutzung untereinander.

Worauf ich mit diesem Beitrag aber eigentlich hinaus will – seit ich arbeitslos bin – und daher eben die Grundabsicherung so halbwegs gedeckt habe – und jetzt nicht mehr „ums ÜberLeben kämpfen“ muss – hab ich irgendwie „die Kurve gekratzt“ – ich bin noch lange nicht aus dem Treibsand draussen – aber ich strample nicht mehr wild in der Gegend rum – und von daher bekomme ich langsam aber sicher wieder den nötigten „AufTrieb“, um letztendlich ganz von selbst wieder raus tauchen zu können.

Und jede Seite, die ich eigentlich nur wegen Freundschaft oder, weil ich dachte, es machen zu sollen, damit ich wenigstens „irgendwas“ verdiene – habe ich letztendlich zwischenzeitlich genauso „verloren“, wie den Verlag, den ich mir aus Vernunft weiter angetan hatte.

Und somit schliesst sich für mich aber auch wieder der Kreis zur Human Design Matrix – ich sollte nie EntScheidungen aus dem Verstand heraus treffen – sondern immer nur meiner körpereigenen Intuition folgen – d.h. wenn sich was von Beginn an „gut anfühlt“, dann passte es auch – wenns nur von der Logik her vernünftiger wäre – isses meistens in die Hose gegangen – meine persönliche subjektive Wahrnehmung der Aktionen der letzten Jahre.

Jetzt sitz ich hier – mache Dinge, die mir irre Spaß machen – treibe mich stundenlang im Internet rum – schreibe Stories – bereite Unterlagen auf und stelle sie ins Netz – und bekomme letztendlich dafür sogar noch Geld – und baue mir damit eine neue Basis auf, damit ich irgendwann wieder selbständig und ohne jegliche staatliche Unterstützung klar komme.

Zumindest verdiene ich mir jetzt mit Dingen, die mehr Spaß machen auch das, was ich brauche, um nicht nur die Fixkosten zu decken, sondern auch Sonderanschaffungen und das alltägliche persönliche Leben zu sichern. Und ich gestatte es mir, dass es leicht sein darf – auch Geld verdienen kann ganz ohne Druck passieren.

Ich persönlich fokussiere mich zur Zeit auf das, was ich wirklich gerne tue – und mache es – und es wird immer leichter und lustiger -ich bekomme immer mehr Gefühl dafür, wie es sich eben anspürt, mich nicht mehr gegen irgendwas wehren zu müssen – nicht mehr ums ÜberLeben kämpfen zu müssen – sondern mich von der Strömung mitreissen zu lassen, die mich sowieso Richtung Meer/Ziel führt.

Mir fällt jetzt folgende Metapher ein für „den richtigen Weg“ – es geht nicht darum, prinzipell „gegen den Strom zu schwimmen“ oder sich eben „nicht treiben lassen“ – wichtig ist – aus meiner aktuellen Erkenntnis heraus – den Wasserlauf zu wählen, der mich dort hin führt, wo ich hin will – und dann darauf vertrauen, dass ich auch mit allen Stromschnellen klar kommen werden – sofern da mal welche auftauchen sollten.

Ich glaub auch noch immer nicht, ob ich mich damit identifizieren sollte, dass der Weg das Ziel ist – für mich ist und bleibt weiterhin das jeweilige Ziel das Ziel – aber ich lasse mich nicht dadurch davon abhalten, den Weg dorthin zu geniessen – und mir danach auch wieder ein neues Ziel zu er.finden.

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