Permanent-Coaching

so wie PermanentMakeUp – nur ganz anders.

Mir ist grad etwas bewusst geworden, worüber ich zwar eigentlich gar nicht nachgedacht hab – aber im Rumschaufeln von Daten von einer bestehenden HomePage in einem neuen Blog muss ich ja eher tun statt nachhaltig denken – ist fast wie Meditation – und da kam mir jetzt grad eben dieses mein persönliches Aha.Erlebbnis.

Als mein Ex damals mit der NLP-Ausbildung begonnen hatte, wurde ich oftmals gefragt, wie wir das schaffen, dass wir uns nicht permanent gegenseitig coachen. Ich hatte damals die Frage nicht verstanden – weil für mich Coaching ein definierter Zeitraum ist – und ich nicht als ständiger Klugscheisser und Besserwisser mein DaSein friste.

Für mich heißt Coaching, einen Menschen auf (s)einem Weg u begleiten – ihn dort ab zu holen, wo er grad steht – mit ihm aus zu machen, wohin wir gemeinsam kommen wollen – und dann einen groben Plan machen, wie wir am effizientesten von A nach B kommen.

Das hat aber nichts mit meinem all.täglichen ErLeben zu tun.

Andererseits brauch ich mich jetzt auch nicht stundenlang auf ein Coaching vorbereiten – schon, wenn eine Analyse gemäß der Human Design Martix mit dabei ist, weil die muss ich mir ausdrucken und durchschauen, wo die Knackpunkte sein könnten. Aber ein „normales Coaching“ sollte locker aus dem Stegreif erfolgen können – wenns denn verlangt wird.

Aber ganz sicher nicht, wenn sich wer nur ganz gemütlich unterhalten will – da ist alles, was auch nur annähernd mit coachign zu tun hat – absolut tabu. Da dies für mich schon immer so war – hatte ich eben auch nicht verstanden, wie es anders laufen könnte.

Nein – ich coache nicht automatisch alles und jede.n, nur, weil ich irgendwann ne CoachingAusbildung gemacht hab – weil ich weiß nämlich nicht, was für andere Menschen gut ist – ich kenne mich ziemlich gut – würde mich sogar noch imer als meinen ärgsten Kritiker sehen – aber wenn dann wer kommt, der glabut, mich coachen zu müssen /dürfen – ohne, dass sie/er den expliziten Auftrag dazu hat – tja, selber schuld 😉

Und es gibt wirklich sehr wenige Menschen, die sich das Recht heraus nehmen dürfen, mir etwas sagen zu wollen – egal, ob es jetzt in Bezug auf Coaching ist oder was auch immer in der Art.

Ich hab auch keine wirkliche Lust dazu, mir eventuelle potentielle Klient.inn.en „krank“ zu reden, damit ich sie dann heilen kann. Erstens heile ich sowieso niemanden und zweitens – wenns wem gut geht, warum sollt ich ihm was einreden wollen, was er gar nicht haben möchte?

Das ist jetzt aber oftmals ein Problem von meinen Kolleg.inn.en – dass sie glauben, alles besser zu wissen wie ihre Klient.inn.en – weil sie ja Coach gelernt haben – naja, mehr oder weniger halt. Oder eben nicht wissen, wann es reicht – wann sie ihre Kompetenzen überschreiten – übergriffig werden – und mehr Schaden anrichten, denn dass sie Nutzen stiften.

Nein – nicht alle – aber einige doch – leider – wär schön, wenn alle pflichtbewusst genug wären, dass sie nur dann coachen, wenn sie einen explizien Auftrag dazu haben – und dann auch so, dass es zum Wohle des/der Kleint.in ist – und nicht, weil sie sich selbst beweisen wollen, wie gut sie sind – oder eben irgendwelche Vorgaben erfüllen können.

Wobei – ist halt im Coaching wie im täglichen Leben – wie viel Licht ist ist auch viel Schatten – und wie es in der Esoterik zu Hauf Scharlatane gibt, gibts die leider im Coaching auch – ein Wochenendseminar Coaching – keine Ahnung von der menschlichen Psyche – aber drauf los „behandeln“.

Aber wie finden grad Sie den für sie richtigen Coach?

Verlassen Sie sich auf ihr Bauchgefühl – wenn ihnen wer vom ersten Moment an unsympathisch ist – einfach schnell wieder gehen 😉 Es gibt keine Garantien – auch lange Jahre „im Geschäft“ heißt nicht, dass es die/der Coach auch wirklich geschnallt haben, was Coaching eigentlich sein sollte – andererseits gibts sicher auch hin und wieder „Naturtalente“, die es auch können würden, ohne entsprechende Ausbildung.

Ist wirklich so wie überall – nur Nachbeten dessen, was man irgendwo gelernt hat – ist genau das – Nachbeten von auswendig gelerntem – ohne wirkliche Empathie geht da gar nix – und die wiederum kann niemand „lernen“.

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