Kraft aus dem FamilienSystem tanken

Ausgangslage war ein EMail, wo eine liebe Bekannte meinte, dass sie nicht mehr Teil ihres Famliensystems sei – und dem musste ich entschieden widersprechen – und möchte meinen Text aus der Anwort auch hier her kopieren, weil ich glaube, dass es nicht nur diese eine Person betrifft – sondern auf viele Situationen anzuwenden ist:

Das stimmt so nicht – nicht aus systemischer Sicht – du kannst aus dem Familiensystem nicht ausgeschlossen werden – und wenn es „das System“ tut, dann wird es ewig dran laborieren – aber das sollte dich nicht betreffen (müssen)

Niemand kann dir deine Zugehörigkeit im Familiensystem absprechen – du kannst dich zwar so fühlen, als ob du ausgeschlossen wärst – aber du wirst IMMER dazu gehören – obs die anderen wollen oder nicht.

Und genau das ist etwas, was dir Halt geben kann und darf – du gehörst dazu – tief drinnen – in der Systemseele.

Falls du dich selbst „ins Out gestellt“ haben solltest – ich  weiß da ja nichts darüber – dann überleg dirs bitte nochmals – alles, was du ablehnst, dem gleichst du dich an – auch – und speziell – im Familiensystem.

Du mußt mit den real lebenden Menschen deiner Familie keinen Kontakt haben und/oder pflegen – aber es ist deine Familie – Freunde kannst du dir aussuchen – Familie nicht – und Familie sind nicht nur die Geschwister und Eltern und Großeltern – Familiensystem geht zurück bis zu Adam und Eva – da gabs sicher schon viele, die dir ähnlich waren – und die sich freuen würden, wenn du ein glückliches und zufriedenes Leben führen würdest.

Auf der anderen Seite kannst du dir aber auch vorstellen, dass du die Spitze eines Eisberges bist – die Krönung dessen, was vor dir war – aus systemischer Sicht des Familiensystems – und du kannst dir auch jederzeit Kraft holen aus dem System – auch, wenn du mit einzelnen Menschen vielleicht „nicht kannst“ – ich verspreche dir – es gibt irgendwo bei deinen Ahnen jemanden – und zwar unendlich viele – die hoffnungsvoll auf dich schauen und dich dabei unterstützen, dass es „gut weiter geht“.

Ich bin wie ich bin – und ich bin ok so, wie ich bin
Und das gilt für dich – und jede.n Einzelnen, die/der hier mitliest – genauso

Ich gebs zu, ich glaubs auch  noch nicht immer
aber je öfter ich mich an diese Aussage erinnere, desto besser komm ich mit mir klar.

Wie können wir uns jetzt Kraft von unseren Ahnen „holen“?

Ich mach es meist im Wald – hab da hinter meinem Haus zwei riesige Fichten, die für mich meine Familie symbolisieren – und ich stelle mich oft zwischen die beiden – halte mich an den Ästen fest – und stelle mir meine Eltern und Großeltern – deren Eltern – und und und – vor, die hinter mir stehen und mir alle liebe zukommen lassen, derer sie fähig sind.

Es geht auch, sich an eine Wand zu lehnen – und sich vor zu stellen, dass man von den Ahnen gestützt und beschützt wird. Zugegeben, es ist einfacher, wenn man deratiges schon mal in einer realen Aufstellung erlebt hat – wo dann wirklich bis zu 3 Generationen hinter einem stehen – und man genau diese Wärme und Liebe fliessen spürt.

Manchmal lege ich mich auch einfach in die warme Badewanne und stelle mir vor, dass mich meine – bereits verstorbenen Brüder – schwesterlich umarmen und beschützen – und mich auch trösten, wenn ich nahe am Agrund stehe – es ist einfach ein angenehmes wohliges Gefühl, sich von den grossen Brüdern beschützt zu wissen.

Dies nur mal so als erste Anregungen – wünsch euch allen eine kraftvolle Zeit.

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