BeziehungsProbleme aus systemischer Sicht

„Solange du als Frau deine Mutter nicht annimmst, kommst du nicht in deine Kraft.“

Sag ich jetzt mal so – ums zusammengefasst auf den Punkt zu bringen – gilt natürlich auch für Männer:

„Solange du als Mann deinen Vater nicht annimmst, kommst du nicht in deine Kraft.“

Da gibt es auch ein Video von und mit Bert Hellinger, welches ich zwar schon mal gepostet hatte – aber es kann nicht wirklich schaden, es nochmals zu tun – bzw. den Link dazu ==> bitte hier klicken

Männer werden von Kindern zu Männern, wenn sie ihre Diskrepanzen mit ihrem Vater geklärt haben – und Frauen werden von Kindern zu Frauen, sobald sie ihre Diskrepanzen mit ihrer Mutter geklärt haben.

Das wars auch schon – punktum – aus.

Mehr braucht es nicht

Aber auch nicht weniger

Alles andere sind Umwege, die nie zum Ziel führen – sondern einfach Teilerfolge vorgaukeln, die aber selten bis nie wirklich Bestand haben – es geht nur mit dem echten „Annehmen“ – das Akzeptieren, dass die leiblichen Eltern (und zwar beide Elternteile) genau das sind, was sie sind – unsere leiblichen Eltern. Unabhängig davon, ob wir uns mit dem identifizieren können und wollen, was und wie sie leben – ohne sie gäbe es uns nicht – keine.n Einzelne.n von uns.

Jeder Mensch begann als Ei und Samen – und dazu waren und sind 2 Menschen nötig – auch bei künstlicher Befruchtung kommen wir da nicht umhin – ohne unsere leiblichen Eltern wären wir möglicherweise ein Frosch geworden – oder was auch immer – allein durch den Akt der Zeugung – der Geburt – und nicht zuletzt dadurch, was wir bisher er.lebt haben – sind wir zu dem Menschen geworden, der wir heute sind.

Doch ohne Zeugung wäre jegliche weitere Diskussion unnötig – es gäbe uns nicht.

Und wenn meine Muter mit einem anderen Mann als meinen leiblichen Vater Sex gehabt – und dabei den Akt der Zeugung vollzogen – hätte, dann wäre ich trotzdem nicht der Mensch, der ich heute bin – nur dieses eine Paar, welches mich gezeugt hat – das sind meine leiblichen Eltern – und denen habe ich es zu verdanken, dass ich geboren wurde.

Unabhängig davon, ob ich im Hier und Jetzt wirklich leben möchte – aber wenns dem nicht so wäre, könnte ich ja die Konsequenzen ziehen. Doch wenn ich das nicht akzeptiere – und nur das – dass sie mir das Leben geschenkt haben – auch, wenn ichs mir vielleicht sogar schwer erkämpft hatte – vom ersten Augenblick an – nur dadurch bin ich jetzt das, was ich bin.

Ich persönlich bin ja überzeugt davon, dass sich jedes Lebewesen vor einer neuen Inkarnation aussucht, welche Lernaufgabe(n) es im nächsten Leben erfahren möchte – und wir deshalb genau zu der Zeit und an dem Ort geboren werden – damit wir auch zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit haben, durch Hilfsmittel – in meinem Fall eben die Human Design Matrix – wieder etwas von dem zu erfahren, was ich eigentlich in dieser meiner Inkarnation er.leben möchte.

Und deshalb bin ich auch selbst schuld daran, dass ich mir genau die Eltern ausgesucht habe, die mir jetzt schon seit über einen halben Jahrhundert – immer wieder – mehr oder weniger heftig – auf die Nerven gehen. Egal, das was sie mir geben konnten hat gereicht, dass „es gut weiter gegangen ist“ – den Rest mach ich mir schon selbst.

Aber ich bin ihnen (meist) dankbar dafür, dass sie mich gezeugt haben – und dass sie es nicht geschafft haben, meine Ankunft hier auf Erden zu verhindern. Ohne diese meine leiblichen Eltern wäre ich nicht als der Mensch geboren worden, der ich bin – und ohne dem, was ich durch sie erlebt habe, wäre ich nicht zu dem geformt worden, was ich heute bin.

Nicht ganz – ich habe vieles von dem, was sie an mir verbrochen haben – wieder korrigieren können – ich habe in vielen Themen meinen Weg gefunden – und auch erkannt, wie ich damit umgehen kann.

Ich bin auch überzeugt davon, dass dies für jeden einzelnen Menschen genauso gilt – dass er ohne diese seine einzigen leiblichen Eltern – nicht der Mensch werden hätte können, der er jetzt ist – obs die/derjenige jetzt glauben mag oder nicht – es ist einfach so.

Dies trifft auch für Kinder zu, die aus einer Vergewaltigung entstanden sind. Ja, ich weiß, ist jetzt harter Tobak, aber trotzdem ändert es nichts an den Fakten – ohne diesen Akt der Zeugung wäre das Kind nicht das, was es ist – ohne genau diesen Akt von genau diesen beiden Menschen – wäre kein Mensch das, was er ist.

Eigentlich wollte ich darüber schreiben, wie man Kraft aus dieser Tatsache – und aus dem daraus resultierenden Familiensystem –  schöpfen kann, aber das passt jetzt nicht mehr ganz hier dazu – also verschiebe ich die Kraft auf morgen 😉

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