der Unterschied, der einen Unterschied macht

Ich habe heute die Workshop-Reihe online gestellt, wo wir uns anhand der einzelnen Zentren anschauen werden, wo die Unterschiede liegen, ob diese Zentren weiß oder farbig sind. Christoph hat dann in facebook den Anstoss dazu geliefert, noch etwas mehr darüber zu schreiben, wo die Unterschiede liegen, die einen – manchmal sehr wesentlichen – Unterschied machen.

Hier mal drei „Charts“ oder auch „Körpergrafiken“ von 3 unterschiedlichen Menschen, die sich in manchen Bereichen ähnlich sind, in anderen wieder grundsätzlich anders – nur, damit auch ihr ein Gefühl dafür bekommt, wie spannend diese Reise zum Selbst werden kann:

A                          B                           C

Gleich vorweg, das ganz rechte bin ich – kennt man ja in der Zwischenzeit vielleicht schon. Ich bezeichne die Bilder einfach mit A und B und C , wobei C eben einfach ich bin 😉

Was jetzt alle drei Bilder gemeinsam haben ist das rote Zentrum (2. von unten) und darüber das gelbe, auf der Spitze stehende. Bei A und B ist auch eine der Verbindungen zwischen diesen beiden Zentren gleich (rechts) – bei mir ist keine direkte Verbindung bei diesen beiden.

Bei den beiden anderen fliesst daher diese Generatorkraft (rotes rechteckiges Zentrum) direkt zu deren Selbst – stärkt deren Selbstbewusstsein mit aller Kraft, die zur Verfügung steht – immer und überall – jetzt mal so generell gesagt. Bei mir fliesst die Kraft eher nach unten – ins Wurzelzentrum – tuts bei A auch – zusätzlich – da aber wieder in einer anderen Art wie bei mir.

Was wir auch noch alle gleich haben ist das kleine rote Dreieck – das Herz- oder auch Ego.Zentrum – dort wohnt der starke Wille – wobei jetzt B und C zwar den gleichen Verbindungskanal definiert haben, aber mit den genau umgekehrten Farben, d.h. der Bereich, der B bewusst ist, ist mir nicht bewusst – und umgekehrt. A hat ganz einen anderen Kanal definiert, welcher dieses rote Zentrum definiert.

Was wir auch noch alle drei gleich haben sind die beiden weißen Zentren ganz oben – die sind „offen“ – weil sie keine Farbe haben, d.h. dort sind die Bereiche, wo wir offen für das sind, was sich um uns herum abspielt. Das heißt aber auch, dass wir oftmals das Denken (oberstes Zentrum) und Verstehen (2. von oben) anderer Menschen wahrnehmen – und, wenn wir nicht wissen, dass es vielleicht gar nicht unseres ist, uns in Grübeleien verlieren, die nichts mit uns persönlich zu tun haben.

Wenn wir genau schauen, sehen wir, dass A auch gar keine Linie von diesen beiden Zentren weg hat, wohingegen B und ich schon einzelne Tore definiert haben, d.h. bei uns wird das Denken und/oder Verstehen in einer gewissen Art und Weise gefiltert – bei A kann alles ungefiltert rein kommen.

Womit vielleicht auch gleich die Bedeutung „aufs Bauchgefühl hören“ eine sichtbare Berechtigung erfährt – zumindest jetzt mal bei uns dreien – wir haben die Kraft des Generators definiert – und unser Denken und Verstehen ist offen – und wird von der Umwelt permanent beeinflusst – was also passiert, wenn wir unserem (?) Verstand EntScheidungen treffen lassen?

Genau – es können gar nicht unsere eigenen sein – unser Denken ist immer fremdbestimmt – je nachdem, mit wem wir zusammen sind – und das sowohl beruflich, als auch privat. In unserem Bauchgefühl, in der körpereigenen Kraft sind wir definiert – wir ruhen in unserer Mitte – wenn wir auf das hören, was uns unser Körper sagt, dann haben wir schon „gewonnen.

Das gilt jetzt zwar speziell für jene Menschen, die eben den Generator definiert – und die obersten beiden Zentren offen haben – kann aber als Grundregel für alle umgelegt werden: Bauchentscheidungen sind immer stimmiger als jene, die vom Verstand getroffen werden.

Glaubt mirs nicht – überprüft es – denkt nach, wann ihr vor Entscheidungen standet – und wie und wo sie getroffen wurden – im Kopf oder im Bauch? Und dann überlegt euch auch, was daraus geworden ist.

All das sind einerseits Herausforderungen, um nicht zu sagen, es können daraus Probleme entstehen – aber andererseits auch wieder Chancen und ein enormes EntWicklungspotential – sowohl die weißen, als auch die farbigen Zentren.

In unserer Workshopreihe gehen wir nun auf jedes dieser Zentren gesondert ein, schauen uns an, was die Vor- und Nachteile sind, wenn es offen (weiß) ist – und wie es sich damit lebt, wenn diese Zentren definiert (farbig) sind – Zentrum für Zentrum.

Ihr bekommt auch einige Übungen zum jeweiligen Zentrum, damit ihr auch in der alltäglichen Praxis weiter drüber reflektieren könnt, was genau eure Zentren für euch bedeutet. Es wird eine Art Tagebuch werden – in dem jede.r Einzelne ihre/seine Erfahrungen einfliessen lassen kann – um dann gemeinsam drüber zu reflektieren.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: