Lieber glücklich Single als einsam in einer „Beziehung“

Eigentlich hatte ich es grad auch in einem ganz anderen Blogbeitrag gepostet – aber es passt auch hier hervorragend dazu

Genauso fühl ich mich zur Zeit – mich persönlich „kotzt“ es grad einfach nur an, wie viele Menschen mir erzählen, wie unglücklich sie in ihrer Beziehung sind – und trotzdem keinerlei Anstalten machen, daran etwas zu ver.ändern.

Ist die Welt wirklich so masochistisch, dass sich immer mehr Menschen immer mehr hinunter ziehen lassen in einen Strudel von negativen Emotionen – und sich dann drin suhlen – und herumsülzen, wie arm sie doch sind. Ganz ehrlich? Manchmal würde ich jene, die mir persönlich auch etwas näher stehen, am liebsten einfach in den A…. treten, damit sie ebendiesen hoch bekommen – und endlich zu leben beginnen.

Zugegeben, bei manchen hab ichs auch schon längst aufgegeben – bei meinen Eltern ist zB jegliche Hoffnung schon längst verloren – wie sagte die Freundin meiner Tochter vor kurzem so treffend – über ein ganz anderes „Paar“ – „die beiden haben sich verdient“.

Ja – schon – und bei Menschen über 80 – die sich seit über einem halben Jahrhundert gegenseitig das Leben schwer machen – sich bei jeder Gelegenheit bekriegen und gegenseitig runter machen – da mach ich mir auch keine grossen Hoffnungen mehr, dass die irgendwie noch was ändern wollen.

Aber bei an die 30-jährigen will ich einfach nicht zuschauen müssen, wie sie sich immer tiefer runter ziehen, bis sie nicht mal mehr mit der Nasenspitze aus dem Treibsand schauen, in dem sie wild um sich schlagen, damit sie immer schneller immer tiefer ver.sinken.

Doch – passt auch wieder – ich muss es einfach lernen, dass auch sie sich das Leben, was sie grad führen, selbst gewählt haben – es ist meine Herausforderung, damit umgehen zu lernen – daneben zu stehen und zu zu schauen, wie sie in der eigenen Sch….e versinken.

Die Frage, die sich mir zur Zeit grad stellt – weil sich die Beispiele mal wieder nachhaltig häufen – was hat es jetzt mit mir zu tun? Warum mag ich nicht zuschauen müssen? Warum halt ich es fast nicht aus, daneben zu stehen und einfach zu akzeptieren, dass sies genau so wollen?

Warum fällt es mir bei ganz fremden wesentlich leichter zu zu schauen, als bei Menschen, die ich mag (zumindestens wenn ich einen Teil eines solchen „Paares“ mag)

Eine mögliche Antwort ist eben das Beispiel meiner Eltern – ich hab da soooo lange zuschauen „müssen“, ohne was beitragen zu können, dass sich etwas ver.ändert. Und ich hab letztendlich resigniert – und mich nachhaltig  zurück gezogen, um nicht immer Zeuge des Krieges und Machtkampfes sein zu müssen.

Und ich habe Zeit meines Lebens nach etwas gesucht, was ganz anders ist – was auch im Lied beschrieben wird:

Zeig mir dein‘ Himmel
zeig mir deine Stern‘
weil’s dann vielleicht uns zusammen g’hörn

Genau das will ich – und genau das finde ich genauso häufig wie eben das andere Extrem – und das ist dann auch meine Erklärung für das nachhaltige Auftreten – das Bewusstmachen der Polaritäten – je öfter es geschafft wird, dass echte und allseits bereichernde Win-Win-Situationen entstehen, desto nachhaltiger fällt mir halt auch das andere Extrem auf.

Ist wie mit schwangeren Frauen oder roten Autos – das, worauf wir unseren Fokus lenken, rückt immer mehr ins BewusstSein – und zieht aber aktuell auch automatisch das gegenteilige Extrem mit sich. Keine Ahnung, obs das schon war, oder noch was dazu passt.

Auf jeden Fall gibt es zur Zeit eigentlich kein „Paar“, welches mich dazu motivieren würde, jemals wieder auch nur an was Annäherndes wie Beziehung denken zu wollen.

Was mir beim Schreiben wieder auffällt – früher wars so, dass man eben das angezogen hat, worauf man seine Aufmerksamkeit gerichtet hat – aber ich hab irgendwie das Gefühl, dass sich das verändert hat. Weil ich werd immer dann mit so extrem negativen Beispielen konfrontiert, wenn es mir eigentlich wieder mal in gegenteiliger Richtung sehr gut geht.

Konkretes Beispiel jetzt eben voriges Wochenende – wir haben mal wieder einige Stunden im Freundeskreis verbracht – haben uns gegenseitig motiviert und unterstützt – und gemeinsamen Interessen gefrönt – also das, was ich mir als perfekte Win-Win-Situationen erträume – und am Montag kamen dann wieder die extrem gegenteiligen Themen auf mich zu.

Andererseits wirds aber auch immer leichter, auch bei mir lieben Menschen daneben zu stehen und einfach nur trotzdem in meinem positiven Gefühl zu bleiben – vielleicht ist ja das meine ureigenste Lernerfahrung, um die es geht.

Überall zer.bröseln die ScheinMauern – und immer häufiger bröckeln Fassaden ab – und gleichzeitig erstrahlen auch immer wieder hoffnungsvolle und lichtvolle Beziehungen einer etwas anderen – und vielleicht „der neuen“ – Art – dank an alle, die mich immer mehr in dem bestätigen, was ich mir jetzt lange Zeit nicht hab zugestehen wollen:

Ich geniesse mein SingleDasein und lass mir von niemanden mehr einreden, dass ich unbedingt eine.n Patner.in bräuchte, um glücklich werden zu können – und glücklich sein zu dürfen.

Irgendwie isses krass, wie viele „Paare“ zusammen bleiben, weil sie einfach Angst davor haben, sonst allein leben zu müssen – statt dass sie froh wären, der eigenen Hölle ent.rinnen zu können – naja, c’est la vie …..

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