Synchronizität

Diesen Floh hatte mir letztens Christoph (wieder) ins Ohr gesetzt – und ich komm seither wieder mal nicht los von dieser Thematik – wobeis ja eh eigentlich was uraltes ist

  • Wie im Innen so im Aussen
  • Wie im Makrokosmos so im Mikrokosmos
  • Wie im Kleinen so im Großen
  • und jeweils vice versa

Im Prinzip ist immer alles beliebig 😉

Und es ist relativ gleich.gültig, woran man glaubt – oder auch nicht – es geschieht sowieso immer nach dem, was wir glauben – wovon wir überzeugt sind – sei es – für uns und/oder unsere Umwelt – nun negativ oder positiv.

Doch über diese ganzen Aussagen hinaus gibt es eben noch eine Beliebigkeit, die uns nicht unbedingt Angst machen braucht, sondern die wir auch für unser (aller) Wohl nutzen können ==> Synchronizität.

Ich weiß nicht, wie viele hier mit lesen und an Kartenlegen oder Astrologie glauben – oder auch mit anderen Analysetools, wie dem Human Design System oder Numerologie können. Eigentlich tut es auch gar nichts zur Sache, weil, unabhängig, ob man dran glaubt oder nicht – dass alles auf uns einen Einfluss hat, werden die meisten schon bemerkt haben.

Wenn wir in einen Raum kommen, wo die Menschen, die sich darin befinden, gut drauf sind, wird unsere Befindlichkeit meist auch steigen – und wenn wir einen Raum betreten, wo sowieso schon spannungsgeladene Atmosphäre herrscht, wird sich diese manchmal auch auf uns übertragen.

Ich habe eine langjährige liebe Bekannte, die mir immer wieder erklärt, dass es schlichtweg Humbug sei, wenn ich davon ausgehe, dass uns die Planeten im alltäglichen Erleben auch nur irgendwie beeinflussen könnten – andererseits zieht sie immer wieder den Mondkalender zu Rate, wenns um Haareschneiden oder Gartenarbeit geht.

Sie lehnt diesen ganzen „Schmarren“ bewusst ab, bedient sich dessen aber unbewusst. Und es gibt sicher viele MitLeser, denen es ähnlich geht – die es einfach nicht wahrhaben wollen, dass es da vielleicht noch etwas geben könnte, was uns beeinflusst – und wovon wir in gewisser Weise auch abhängig sind – unbewusst – oder – was wir dafür nutzen können, dass wir uns leichter tun – und dass es uns immer besser geht.

Nachdem ich es ja liebe, mit dem UnBewussten bewusst zu kommunizieren, war ich irgendwann mal auf den Begriff der Synchronizität gestossen.  Da gehts im Prinzip darum, dass gleichzeitige Ereignisse stattfinden, welche eigentlich keinen wirklichen (kausalen) Zusammenhang haben, aber trotzdem zusammen passen.

Ein in der Wikipedia zitiertes Beispiel von C.G.Jung:

„Eine junge Patientin hatte in einem entscheidenden Moment ihrer Behandlung einen Traum, in welchem sie einen goldenen Skarabäus zum Geschenk erhielt. Ich saß, während sie mir den Traum erzählte, mit dem Rücken gegen das geschlossene Fenster. Plötzlich hörte ich hinter mir ein Geräusch, wie wenn etwas leise an das Fenster klopfte. Ich drehte mich um und sah, dass ein fliegendes Insekt von außen gegen das Fenster stieß. Ich öffnete das Fenster und fing das Tier im Fluge. Es war die nächste Analogie zu einem goldenen Skarabäus, welche unsere Breiten aufzubringen vermochten, nämlich ein Scarabaeide (Blatthornkäfer), Cetonia aurata, der gemeine Rosenkäfer, der sich offenbar veranlasst gefühlt hatte, entgegen seinen sonstigen Gewohnheiten in ein dunkles Zimmer gerade in diesem Moment einzudringen.“ (Gesammelte Werke, Bd. 8, S. 497.)

Jetzt habe ich dann – für mich  – diese Theorie weiter gesponnen – und überlegt, wenn sowieso immer wieder Synchronizitäten „passieren“ – warum sollte man das nicht auch umdrehen können?

Also – wenn es immer wieder passiert, dass Ereignisse ohne direkten Zusammenhang passieren – aber rückblickend ein Zusammenhang erkannt werden kann – warum sollte es also nicht auch möglich sein – im Außen Antworten auf persönliche Fragen zu finden.

Ich experimentiere schon seit einiger Zeit immer wieder damit – und vorige Woche hat es Christoph dann angesprochen – und seither ist es noch ärger – weil ich wieder extrem drauf achte, was in meiner Umgebung geschieht.

Beispiel – ich war am Freitag bei einer „experimentiellen Aufstellungsgruppe“, wo ein großteils verdecktes Thema angeschaut wurde – also wir wussten zwar, dass wir „der 1. Besitzer“ und „der 2. Besitzer“ und so sind – aber nicht konkret, wer das jetzt wirklich ist – ob Mann oder Frau oder Firma, gar nichts – wir waren einfach „durch nummeriert“

Das erste, was mir auffiel war, dass ich von Anfang an „der 3. Besitzer“ hab sein wollen – und irgendwie war ich damit nicht alleine – wir waren zu dritt, die sich gleichzeitig dafür meldeten. Ich dacht mir dann, ok, machst halt „den 4. Besitzer“, ist schliesslich eine meienr Lieblingszahlen.

Interessanterweise ist dann während des Aufstellens noch einer entdeckt worden, den wir dann als 3a bezeichneten, d.h. der kam letztendlich auch noch vor mir. Legen wir es jetzt mal aufs Tarot um

  • Ich wollte 3 sein = die Kaiserin, welches als Symbol für die Weiblichkeit steht
  • ich „begnügte“ mich mit der 4 = der Kaiser, als Symbol für weltliche Macht und Autorität
  • und wurde letztendlich zur 5 = der Hohepriester, als Symbol der sprituellen Instanz

Real stand der 3. Besitzer für die katholische Kirche und der 4. Besitzer (unter Berücksichigung von 3a) für die aktuelle Firma, denen dieses Anwesen gehört, worum es ging (3a gabs rel übrigens nicht lange, der ging relativ bald pleite).

Was ich mir jetzt – in Bezug auf Synchronizität – mitnehme ist, dass ich zwar vom Verstand her noch immer überlege „den Weg der Kaiserin“ zu gehen – aber einfach zulassen sollte, dass ich durch Macht und Autorität zu meiner eigenen spirutiellen Instanz werde. Dies vor allem auch in Zusammenhang damit, dass ich offensichtlich nichts mit der/den aktuellen etablierten Kirche(n) zu tun haben soll 😉

Ich finde es einfach nur spannend, auf welche Assoziationen ich komme, wenn ich einfach alles aus dem Blickwinkel betrachte, dass alles irgendwo eine Wiederpsiegelung meiner eigenen aktuellen Situation sein könnte, wenn ichs zulassen würde.

Und ich lade euch gerne zum mit.spielen ein – hilfts nix – so schadet es auch nix – auch bei jenen, die nicht dran glauben, dass es sowas geben könnte.

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