Beltane = Walpurgisnacht

Die Nacht der Nächte – in der sich die Hexen auf ihre Besen schwingen – und die Vereinigung von Männlichem und Weiblichen zelebrieren 😉 Eigentlich feiert man Walpurgisnacht am 1.5. – ich persönlich habs bisher immer in der Nacht von 30.4. auf 1.5. gefeiert.

Erklärung der Geschichte © Cesarel, 2008

Das 5. Fest im Jahreskreis ist die Walpurgisnacht oder Beltane. Es ist übrigens das einzige heidnische Fest, von dem noch das meiste Brauchtum unverfälscht überlebt hat. Die Meisten feiern Beltaine in der Nacht auf den 1. Mai, wir feiern das Fest am Vollmond nach Ostara, während die Sonne das Tierkreiszeichen des Stiers passiert. Beltane ist ein Fruchtbarkeitsfest.

An diesem Tag vereinigt sich der Gott mit der Göttin, und die Menschen der früheren Zeit feierten an diesem Tag ein großes Fest zu Ehren der Götter, die durch ihre Vereinigung die Fruchtbarkeit auf die Erde brachten. Auch heute noch feiern die Menschen in der Nacht auf den 1. Mai in vielen Orten ein großes Fest.

Am Tag darauf wird dann der Maibaum aufgerichtet, dessen Symbolik eindeutig auf die Vereinigung von Mann und Frau, Himmel und Erde, Gott und Göttin hinweist. Der Baum selbst ist der Phallus, der den Kranz, die Vulva, durchstößt (wenn die Leute wüßten, was sie da alljährlich aufrichten …).In seiner ursprünglichen Funktion war der Maibaum höchstwahrscheinlich ein Fetisch, der durch seine bloße Anwesenheit für Fruchtbarkeit unter Menschen, Tieren und auf den Feldern und in den Gärten sorgen sollte.

Im Volksglauben ist die Walpurgisnacht die Nacht, in der die Hexen zu ihren Versammlungsplätzen fliegen (in alten Kulturen war und ist das Fliegenkönnen eine Fähigkeit der Schamanen), um dort dem Teufel in Gestalt eines Bockes (der Bock ist ein Tier des Gottes Thor, der auch ein Vegetationsgott ist) oder einer schwarzen Katze (die Katze ist ein Attribut der Göttin Freyja, der Erdgöttin) zu huldigen.

Der Teufel selbst ist, in dieser Ausprägung, eine Erfindung der Kirche des ausgehenden Mittelalters. Früher glaubte man nicht an eine Existenz des Teufels, da die Heiden keine Dualitäten von Gut und Böse kennen. Für sie waren beide Seiten untrennbar miteinander verbunden und können ohne das andere nicht existieren.

Ihre Götter sind weder nur gut noch nur böse, da sie die Natur repräsentieren. Ist das Meer gut, weil es uns mit Fischen und anderer Nahrung versorgt, oder ist es böse, weil durch schweren Seegang oder Sturmfluten schon etliche Menschen den Tod gefunden haben?. Die Walpurgisnacht ist auch die Nacht, in der viele Hexen / Heiden das Ritual der Heiligen Hochzeit vollziehen.

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