Wie schon im vorigen Beitrag erwähnt, gehen die Rauhnächte von 25.12.2010 um 0:00 Uhr bis 5.1.2011 um 24:00 Uhr.
Jetzt gibt es unterschiedlichste Aussagen darüber, wie diese 12 Tage “genutzt” werden können.
Was ich schon als Kind immer wieder hörte – und ejtzt auch in den zahlreichen “Regeln” für die Raunächte wiederholt bekam – man sollte in dieser Zeit keine Wäsche waschen, d.h. nach Möglichkeit noch heute und morgen erledigen – und alles trocknen und bügeln und fertig machen – und dann erst wieder am 6.1.2011 waschen.
Und falls das nicht möglich ist, auf jeden Fall nicht über Silvester Wäsche zum trocknen hängen lassen. *)
Eine Möglichkeit wäre, dass wir alles aufschreiben, was uns in diesen 12 Tagen widerfährt – also wirklich auch genau mit Datum und Uhrzeit. Und dann eben jeden Tag auf das dazu gehörende Monat umlegen – siehe dazu auch den Beitrag Rau.Nächte 2010/2011
Es gibt zwar täglich “nur” 24 Stunden, und eben zwischen 28 und 31 Tagen pro Monat – aber trotzdem kann halbwegs genau dann auch immer ein ungefährer Zeitpunkt dafür bestimmt werden, wann in etwa etwas eintreten wird – sei es emotional – oder auch wettertechnisch – oder überhaupt.
Die Alternative wäre, diese 12 Tage so zu gestalten – und so zu leben, wie wir es für den Rest des Jahres gerne hätten – also sichs möglicherweise genau in diesen 12 Tagen so richtig gut gehen zu lassen, weil eben dieses Verhalten dann auch entsprechendes in den 12 Monaten “anzieht”.
Wie auch immer ihr diese 12 Raunächte gestalten und leben möchtet – es wäre auf jeden Fall mal den Versuch wert, so zu tun, als ob schon alles genau so wäre, wie wirs gerne hätten.
Ich erinnere (mich) an dieser Stelle an Steve de Shezar, der oftmals seinen Klienten eine Münze werfen ließ, damit sie mit bestimmen Gefühlen in den Tag gehen – oder eben diesen entsprechend gestalten.
Nehmt euch die Zeit – vorab in diesen 12 Tagen – und dann vielleicht für den Rest des Jahres – mal wirklich bewusst durch die Welt zu gehen – noch mehr auf eure Gedanken und Gefühle zu achten – wiirklich nur das zu tun, was euch Spaß macht – und was euch so richtig gut tut – und lasst uns teilhaben an euren Ver.Änderungen – weil eins ist ganz sicher – es wird nichts so sein, wie normalerweise.
Und wenn ihr in diesen 12 Tagen irgendwann drauf vergesst, dass die Raunächte sind – und diese Zeit den Rest des Jahres in komprimierter Form vorweg nimmt – oder auch, wenn ihr nicht so recht dran glaubt – und eure Meinung vielleicht doch noch ändert im Laufe der Raunächte – alles kein Problem:
Am 6.1.2011 ist “Putz.Tag” – da sollten wir dann nicht nur die Wohnung / das Haus putzen und reinigen – sondern können auch nochmals all das anschauen und aufarbeiten, was jetzt in diesen 12 Tagen doch nicht so gelaufen war, wie wirs gerne gehabt hätten – gilt auch fürs Wäsche waschen (*))
In diesem Sinne – geniesst den Heiligen Abend – und nehmt die guten Vorsätze fürs neue Jahr schon vorweg – indem ihr damit am 25.12.2010 startet
Viel Spaß – womit auch immer ihr diesen haben mögt.